Bildformat-Guide
Wofür jedes Format gut ist, wo es glänzt, wo es wehtut — und wie du daraus konvertierst, wenn es im Weg steht.
JPEG
1992Das universelle Fotoformat. Kleine Dateien, öffnet überall, keine Transparenz.
PNG
1996Verlustfrei mit voller Transparenz. Der Standard für Screenshots, Logos und UI-Grafiken.
WebP
2010Googles Webformat: ~30 % kleiner als JPEG, unterstützt Transparenz und Animation.
AVIF
2019Die beste Kompression, die Browser heute bieten — oft halb so groß wie JPEG.
JPEG XL
2021Der designierte JPEG-Nachfolger: hervorragende Qualität, verlustfreie JPEG-Rekompression, HDR.
QOI
2021Ein winziges, blitzschnelles verlustfreies Format, geliebt von Spieleentwicklern.
GIF
1987Das uralte Animationsformat. 256 Farben, universell unterstützt, riesige Dateien.
BMP
1990Unkomprimierte Windows-Bitmaps. Riesige Dateien — fast immer lohnt die Konvertierung.
TIFF
1986Das professionelle Druck- und Scanformat. Hohe Qualität, sehr groß, nicht im Web anzeigbar.
ICO
1985Das Favicon- und Windows-Icon-Containerformat.
HEIC
2015Das iPhone-Fotoformat. Halb so groß wie JPEG — bis du es woanders öffnen willst.
SVG
2001Vektorgrafik — unendlich skalierbar. Für Apps, die Pixel brauchen, zu PNG/JPEG rasterisieren.
PSD
1990Photoshop-Arbeitsdateien. Konvertiere das abgeflachte Bild zu PNG oder JPEG zum Teilen.
TGA
1984Ein Retro-Format, das im Game-Modding und in 3D-Textur-Pipelines weiterlebt.
EXR
2003Hollywoods HDR-Format für VFX-Renders. Für die Anzeige nach PNG/JPEG tone-mappen.
CR2
2004Canon-DSLR-RAW-Dateien. Zu JPEG konvertieren zum Teilen, RAW als Negativ behalten.
NEF
1999Nikon-RAW-Dateien. Direkt in deinem Browser zu JPEG oder PNG entwickeln.
ARW
2006Sony-Alpha-RAW-Dateien. Zu JPEG konvertieren, ohne etwas zu installieren.
DNG
2004Das standardisierte RAW-Format von Adobe, Leica und „Pro“-Kameramodi von Handys.